OTTO

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Bewertung für den Shop

OTTO – der Online Shop für Mode, Schuhe, Möbel und mehr. Seit mehr als sechs Jahrzehnten bietet das Versandhaus OTTO eine große Vielfalt und tolle Produkte rund um Mode und Lifestyle. 

Alles begann 1949 – mit einem Katalog und ein paar Schuhen. Werner Otto schrieb deutsche Nachkriegsgeschichte. Heute schreibt OTTO die Geschichte weiter.

Das Familienunternehmen Otto gehört weltweit zu den größten Versandhändlern – mittlerweile weitgehend im Online-Geschäft. Angefangen hat alles ganz klein – in einer Baracke in Hamburg 1949. Die richtige Idee zur richtigen Zeit: Am 17. August 1949 startet der Unternehmer Werner Otto mit 6.000 DM Kapital in einer kleinen Baracke in Hamburg-Schnelsen seinen Versandhandel. Es ist die Geburtsstunde des Otto-Versands. Damals arbeiten nur vier Mitarbeiter für den Unternehmer. Ein Jahr später erscheint der erste, 16 Seiten dünne, handgebundene Katalog in einer Auflage von gerade mal 300 Exemplaren.

Otto liefert zunächst nur den linken Schuh

Das Prinzip – die bequeme Order von zu Hause aus – ist neu, das Sortiment noch sehr übersichtlich: 28 Paar Schuhe bietet der Versandhändler an. Die Kunden erhalten nach der Bestellung zuerst den linken Schuh. Entscheiden sie sich für den Kauf, wird der zweite nachgeliefert. Bezahlt wird per Rechnung statt Nachnahme – eine Innovation. Damit trifft das kleine Unternehmen genau den Nerv der Zeit im Nachkriegsdeutschland des beginnenden Wirtschaftswunders. Schon bald wird besonders der Damenschuh „California“ ein Verkaufsschlager.

Der Katalog, der 1950 noch handgebunden mit 300 Exemplaren erschien, erreichte 1967 bereits eine Auflage von einer Million. Das Erfolgsrezept von Otto: Sammelbestellung und Versand auf Rechnung. Schon in den 1960er Jahren wird der ehemalige Schuhfabrikant zum führenden deutschen Versandunternehmer. Doch privat fordert der Erfolg einen hohen Preis.

Nach einem Herzinfarkt zieht sich Werner Otto 1966 aus dem operativen Geschäft zurück, übergibt die Leitung an einen familienexternen Manager. Erst in den 70ern steigt mit seinem Sohn Michael wieder ein „echter“ Otto in die Firma ein. Wie sein Vater beweist er über die Jahrzehnte ein Gespür für den Zeitgeist, setzt auf Umweltschutz, Nachhaltigkeit und auch früh auf den Onlinehandel. Doch die Zukunft als Familienunternehmen ist ungewiss: Michael Otto hat seine Anteile 2015 an eine Stiftung übertragen. Wie geht es weiter mit der „Otto-Versand-Story“?

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